Wann IHHT?

Die IHHT kann als unterstützende Methode für ein sehr breites Spektrum an Indikationen angezeigt sein. Die Sauerstoffwechseltherapie kann zur Optimierung der Energieversorgung beitragen. Stoffwechselprozesse können auf enzymatischer und hormoneller Ebene beeinflusst werden und das vegetative Nervensystem erhält Anreize sich neu auszubalancieren. Auf Grund der Technologie und Wirkungsweisen ergeben sich nahezu keine Kontraindikationen für ihre Anwendung. Die Fähigkeit des Körpers zur effektiven Energiegewinnung wird durch den natürlichen Alterungsprozess und unseren heutigen Lebensstil beeinträchtigt. Oxidativer, nitrosativer, aber auch psychoemotionaler Stress und eine Unterversorgung mit essenziellen Vitalstoffen verursachen eine beschleunigte Alterung der Mitochondrien. Diese Mechanismen beschleunigen langfristig Leistungseinbußen und verschiedene chronisch-degenerative Krankheiten. Die IHHT kann auch beim Gesunden eingesetzt werden und dem Sportler einen Zusatzimpuls für verbesserte Leistung ermöglichen sowie unterstützen ungünstigen Entwicklungen frühzeitig entgegenwirken.

Die IHHT-Methode ist eine rein physikalische Maßnahme (wir brauchen keine Chemie!), mit dem Ziel Regulation und Optimierung von Prozessen in Ihrem Körper zu unterstützen. Eine einzelne Anwendung kann nicht die Änderungen bringen, die erwünscht sind. Es empfiehlt sich eine Einstiegskur mit zehn Anwendungen in kurzer Folge (zweimal pro Woche) und steigender Intensität. So können Sie Ihr System unterstützen auf den neuen Weg zu gelangen. Dann in der Erhaltungsphase mit ein bis zwei Anwendungen im Monat können die Effekte langfristig gefestigt werden. Auch ein Einstieg ohne Kur ist möglich, allerdings können dann natürlich die Effekte deutlich langsamer auftreten. Die IHHT ist eine Methode, wie wertvolle Impule in Ihren Bemühungen um Stoffwechselbalance und Energiefülle bieten kann.

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Gesundheitsperspektive

Die IHHT als alternative Therapiemethode bei chronischen Erkrankungen

IHHT bei chronischen Erkrankungen

Die IHHT ist eine alternative, bzw. ergänzende Therapiemethode bei vielen chronischen Erkrankungen wie Allergien, chronischem Müdigkeitssyndrom, Burnout, Diabetes mellitus, Stoffwechselstörungen und Darmproblemen. Mehr

Leistungsperspektive

Die IHHT kann den Austausch alter gegen jüngere Mitochondrien in Ihren Zellen fördern

IHHT und Kraft&Energie

Die IHHT begleitet physikalisch die Entsorgung erschöpfter alte Mitochondrien und kann die Vermehrung gesunder, leistungsstarker jüngerer Mitochondrien in Ihren Zellen unterstützen, damit eröffnet sich eine Perspektive für mehr Zellpower und neuen Leistungshorizonten. Mehr

Gewichtsperspektive

Die IHHT begleitet Ihre Ernährungs- und Bewegungstherapie und unterstützt so den erfolgreichen Abbau von Übergewicht

IHHT und Gewichtsregulierung

Gesunde Mitochondrien verbrennen Fette effizient. Gealterte Mitochondrien können mit Fetten nicht gut umgehen. Zucker ist der Hauptkraftstoff und Fette werden einfach nur gespeichert. Der Erfolg Ihrer Gewichtskontrolle wird so zur Herausforderung. Mehr

Die Gesundheitsperspektive

IHHT bei chronischen Krankheiten als alternative Therapiemethode

 

Energielosigkeit und Erschöpfung

Unsere Lebensumstände haben sich in den letzten 100 Jahren rasant verändert. Ein Wechsel von einer körperlich arbeitenden Gesellschaft mit begrenzten Nahrungsressourcen hin zur heutigen Dienstleistungsgesellschaft mit Nahrungsüberfluss hat sich vollzogen. Leider hat mit dieser Entwicklung eine massive Beschleunigung aller Bereiche eingesetzt. Menschen können nicht mehr ihren natürlichen und individuellen Lebensrhythmen folgen und verausgaben Ihre Reserven. Die Leistungsfähigkeit sinkt, Erschöpfung und Schwäche entstehen und zuletzt entstehen die „Zivilisationskrankheiten“ unseres Jahrhunderts. Laden Sie Ihre Energiespeicher wieder auf und leisten Sie sich starke Kraftwerke für die Herausforderungen jeden Tages.

 

Diabetes mellitus

Viele genetische Faktoren bestimmen, wie anfällig ein Mensch ist, Diabetes zu entwickeln. Ausschlaggebend für das tatsächliche Auftreten der Erkrankung sind oft die langfristigen Lebensbedingungen. Der Weg bis zum definitiven Ausbruch ist lang und Vorstadien finden sich schon mehr als 15 Jahre vor der Diagnose. In der gesamten Zeit wirken viele Mechanismen zusammen, die den Stoffwechsel langsam in die Fehlfunktion führen. Die IHHT kann helfen diesen Mechanismen entgegen zu wirken und unterstützen ungünstige Prozesse wieder umzukehren. Natürlich muss sie als Baustein eines Gesamtkonzepts genutzt werden, denn gegen Stress, Fehlernährung, Bewegungsmangel und eine ungünstige Lebensweise ist auch diese Therapieform alleine machtlos. Im Verbund mit anderen Maßnahmen bietet die IHHT allerdings eine bisher ungenutzte Ergänzung.

 

Burnout und Stressempfindlichkeit

Das Burnout-Syndrom ist ein klassisches Beispiel für die Folgen des modernen Lebensstils. Aufgrund der permanent „hochtourigen“ Lebensweise brennen die Zellen aus – und mit ihnen der ganze Mensch. Alle Systeme laufen permanent unter Volllast und eine echte Erholung und Regeneration findet nicht mehr statt. Sind die Reserven aufgebraucht, kann der Körper sich nicht mehr selbst helfen und braucht dringend Unterstützung. Entlastung, Psychotherapie, um die Folgen zu verkraften und die ursächlichen Mechanismen zu verstehen, sind Grundelemente der Therapie. Die IHHT kann unterstützen die Energielevel langsam (je nach Ausprägung kann das sehr lange dauern) wieder ins Lot zu bringen, damit die innere Heilung anlaufen kann. Durch die richtige Atemtechnik bei der IHHT unterstützen sie den Ausgleich zwischen Sympathikus und Parasympathikus durch das Training der gesunden respiratorischen Arrhythmie. Ist der Prozess erfolgreich, ist das vegetative Nervensystem wieder besser in der Lage, von Leistung auf Erholung umzuschalten. Langfristig kann so eine tiefgreifende Heilung der Zivilisationsnarben gefördert werden.

 

Immunschwäche, Rheuma und Allergien

Jeder kennt die Berichte, die eine Zunahme an Allergien und Autoimmunerkrankungen (Schilddrüse, Rheuma, Schuppenflechte u.v.m.) beschreiben. Es gibt aus der klassischen wissenschaftlichen Sicht viele Erklärungen der Abläufe und Prozesse dieser Störungen. Leider geht aus dieser Sichtweise bisher nicht hervor, wie diese Prozesse ausgelöst werden – also wer schuld ist. Aus Erfahrungen mit anderen Erkrankungen sind solche Zustände, in denen wir kaum eine einfache Antwort finden, durch viele Faktoren gleichzeitig bedingt. Eine ergänzende IHHT kann helfen krankhafte immunologische Reaktionsmuster zurückzudrängen, Antikörperkonzentrationen zu senken und z.B. das Hautbild von Betroffenen zu verbessern. Ein ausgleichender Effekt der IHHT wäre bei diesen Komplexerkrankungen für die Betroffenen wünschenswert und vorteilhaft. Es könnte so wieder eine Regulation hin zu einem starken Immunstatus mit vermindertem Hang zur Fehlreaktion unterstützt werden.

Wir beraten Sie gerne

Die Leistungsperspektive

IHHT und Zellpower

 

Kardiovaskuläres Systems – Power unter der Haube

Das Herzkreislaufsystem ist der Motor Ihres Körpers. Über dieses System werden alle lebenswichtigen Stoffe transportiert und verteilt. Besonders der Herzmuskel als zentraler Motor kann von der IHHT profitieren und die Bildung der leistungsfähigen Mitochondrien injeder einzelnen Zelle kann positiv beeinflusst werden. Das normale Herz kommt dann wieder geringen und mittleren Leistungsanforderungen mit Leichtigkeit nach und in Phasen von Belastungsspitzen sind ausreichend Reserven vorhanden, um die benötigte Leistung abzurufen. Das Knochenmark bildet häufig unter dem erzeugten Sauerstoffmangelreiz mehr rote Blutzellen (Erythrozyten) und mehr roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) – der Sauerstofftransport wird dann als „Nebenwirkung“ optimiert. Dieser erwünschte Effekt der IHHT unterstützt dann die Leistungssteigerung und hilft bei der Regeneration in den Ruhepausen. Einen ebensolchen Effekt erarbeiten sich Leistungssportler hart beim Höhentraining im Gebirge – genießen Sie doch unsere moderne Hochgebirgssimulation dank raffinierter Technik direkt in unserer Praxis…

 

Vegetatives Nervensystems – Balance gesucht

Jeder weiß, wie wichtig eine gut funktionierende Bremse ist. Stehen wir – bildlich gesprochen – zu lange auf dem Gaspedal, überfordern wir unseren Motor. Die Teile Ihres vegetativen Nervensystems verkörpern diese sprichwörtlichen Pedale: Sympathikus = Gaspedal, Parasympathikus = Bremse.
Mit jedem tiefen Atemzug während der IHHT wird vermehrt Blut aus der Lunge in das Herz geleitet und der Puls beschleunigt sich um einige Schläge. Beim tiefen Ausatmen füllt sich Ihre Lunge wieder mit Blut und der Puls sinkt in dieser Phase ab. Diesen Vorgang nennt man „respiratorische Arrhythmie“ und er ist ein gutes Maß für das Gleichgewicht der Pedale (große Schwankungsbreite = gute Regulationsmöglichkeit). Testen Sie doch einmal, ob Sie diesen Unterschied spüren können! Bei gestressten Menschen ist der Sympathikus so dominant, dass ihre Bremse praktisch wirkungslos bleibt. Alle fernöstlichen Lehren messen der „korrekten“ Atmung schon seit Jahrtausenden eine lebenswichtige Rolle bei. Das unmittelbare Neurofeedback an der Schnittstelle von Kreislauf und Nervensystem während der IHHT ermöglicht so einen tiefgreifenden Entspannungseffekt ab der ersten Sitzung.

 

Mentale Leistungsfähigkeit – schlau atmen

Im Gehirn werden etwa 20 % der gesamten Energie des Körpers verbraucht und die höheren Funktionen des Nervensystems werden schnell herabgeregelt, wenn die Energieversorgung geschwächt ist: Bei Hunger merken Sie schnell, dass Ihre Konzentration leidet. Bei chronisch eingeschränkter Energiebereitstellung, z.Bsp. wegen ineffizienter Mitochondrien (trotz ausreichender Kalorienzufuhr!), konzentriert Ihr Gehirn die Versorgung auf lebenserhaltende Prozesse. Komplexe Denkprozesse sind dann erschwert, Kreativität leidet, emotionale Schwingungsfähigkeit schwindet und die Gedankenwelt wird zunehmend „grau“. Die IHHT kann dann helfen die effiziente Energiegewinnung wieder her zu stellen. Eine verbesserte Ausbeute an ATP ermöglicht wieder Zugriff auf individuellen Potenziale und bietet größere Resistenz bei Stress und hohen Anforderungen. Die IHHT kann zudem einen tieferen Schlaf und eine bessere Entspannung fördern. Sie bleiben dann geistig beweglicher und leistungsfähig für die täglichen Herausforderungen der modernen Lebenswelt.

Wir beraten Sie gerne

Die Gewichtsperspektive

IHHT – ein Baustein für Herausforderungen unseres Jahrhunderts

Die Gewichtskontrolle ist tägliches Thema und schon Kinder sind teilweise so stark übergewichtig, dass sie an “Alterszucker” erkranken. Jeder, der einmal eine Diät gemacht hat, weiß um den Widerstand des Stoffwechsels, seine Reserven preiszugeben. Dies ist auch nicht schwer zu verstehen, wenn wir uns vor Augen halten, dass Jahrmillionen Mangel herrschte und jede Reserve einen Überlebensvorteil bot. Wir sind genetisch als Speicherwunder programmiert. Wissenschaftlich besteht bisher kein allgemeingültiges Konzept zur Behandlung von Übergewicht. Das erkennen wir besonders gut an der unübersehbaren Vielzahl der „guten Tipps“.
Die IHHT geht hier einen anderen Weg. Es ist unzweifelhaft, dass Bewegung und Ernährung die Schlüssel zur Gewichtsregulation darstellen. Die IHHT kann helfen biochemische und physikalische Prozesse zu optimieren, die zur erfolgreichen Gewichtsregulation notwendig sind. Mit mehr Sauerstoffträgern kann im Mitochondrium die sauerstoffverbrauchende Fettverbrennung besser ablaufen. Zusätzlich gibt es Wissenschaftliche Hinweise, dass Hypoxie über die hypoxieinduzierten Faktoren 1 und 2 die Insulinsensitivität steigern kann und somit aktiv dem Masteffekt des Zuckerhormons entgegenwirkte – denn: “Insulin schließt die Fettzellen und bremst die Fettspaltung!”

Die Bildung des Schlüsselenzyms der Glykolyse (der Energiegewinnungskette), die Phosphofruktokinase, kann durch die IHHT zusätzlich angeregt werden und die Energiegewinnung aus „Kraftstoff“ (Zucker und Fett) steigt dann an. Hypoxie bremst den Appetit und der Serotoninspiegel (Glückshormon) steigt. Kommen diese Veränderungen zum Zug, steigt der Anteil der Energiegewinnung aus Fetten im Verhältnis zu Zucker. Langfristig kann das zu einem geringeren Körperfettanteil beitragen und so eine dauerhafte Gewichtsabnahme unterstützen.

Die genannten Effekte (und viele mehr) ermöglichen eine erfolgreiche Gewichtskontrolle unter Ernährungs- und Bewegungstherapie, wenn die IHHT die Wirksamkeit der anderen Maßnahmen steigert.

Im Jahr 2011 wurde in Spanien eine große Übersichtsarbeit zur wissenschaftlichen Datenlage, „intermittierende Hypoxie bei Übergewicht“, publiziert. Aus 164 wissenschaftlichen Arbeiten zur Methode wurden die gesicherten Erkenntnisse zusammengefasst und kritisch bewertet.

(Für wissenschaftlich interessierte Leser: A. Urdampilleta et al.: Usefulness of combining intermittent hypoxia and physical exercise in the treatment of obesity; J Physiol Biochem; DOI 10.1007/s13105-011-0115-1)